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Die Kuppelmechanik.
 
Nachdem ich auf der vorgehenden Seite den fortlaufenden Bau der Kuppel beschrieben habe, möchte ich hier mal ein paar Details aufzeigen, denn dafür fehlte mir bisher immer die Zeit. Da sich die Kuppel mit ihren 2 Rolltoren in 6m Höhe befindet, habe ich eine ganze Reihe Sicherheits-Maßnahmen mit eingebaut, so das mir auch die heftigsten Stürme keine Probleme bereiten sollten. Am 17. Januar 2007 hat Kyrill sozusagen eine Feuertaufe bereitet: Es war zwar reichlich laut in der Kuppel, jedoch bewegte sie sich keinen Millimeter und auch die Rolltore machten keinerlei Probleme.
 
Bilder sagen mehr als tausend Worte: Wie immer zum Vergrößern anklicken!
 
tor0 tor1 Um die Tore aus GFK herzustellen, habe ich mir einen kleinen Trick einfallen lassen. Ich stellte die zwei großen Torspanten auf und nagelte darüber 4mm Multiplexplatte. Das ganze wie üblich mit Strechfolie bezogen und mehrere Lagen Glasfaser 390g/m² einlaminiert.
tor3 tor3 Dank der Stretchfolie konnte ich das fertige Tor nun ohne Probleme von der Form nehmen und die Ränder mit der Stichsäge sauber bearbeiten. Nachdem das 2.Stück fertig war, habe ich die GFK Tore mit den Außenspanten verschraubt und verklebt. Damit das am Ende auch genau passt, musste ich alles ordentlich abstützen.
ro Nach den üblichen Prozeduren (spachteln, schleifen, Holz mit Epoxydharz impregnieren und anschleifen - dann das komplette Tor mit Gelcoat überziehen), habe ich die Edelstahl-Rollen angebracht. Die Rollen sind komplett mit Edelstahlschienen für normale Rolltore im Fachhandel erhältlich.
ui ai Alles passte wunderbar. Bei den Abstandsmaßen habe ich mich absolut an meine CAD-Zeichnungen gehalten. Geht ja auch nicht anders: Man kann so ein riesiges Teil ja nicht mal schnell anhalten und messen...
Die Haltebleche hat mir ein Schlosser nach meinen Zeichnungen aus 10mm Stahl gebaut und dann Feuerverzinken lassen. Somit werde ich mit dem Thema Rost sicher auch in 90 Jahren nicht konfrontiert werden! :)
Links der Querschnitt der Tore mit Laufschienen, ist sicher etwas schwer zu erkennen, aber man muss sich halt da reindenken...
Rechts mal ein Bild, auf dem schön die Laufschienen zu erkennen sind, da die Schutzrohre noch nicht angebaut sind. Die Edelstahl-Laufschienen habe ich auf feuerverzinkte und lackierte T-Träger befestigt.
Im rechten Bild erkennt man am Spant einen einfachen Messingriegel. Damit kann ich die geöffneten Tore befestigen. Ein Stück weiter unten ist ein 18mm Loch durch den Spant gebohrt. Damit das MultiplexHolz nicht feucht werden kann, habe ich eine Kupferhülse eingeklebt und mit Alu verkleidet. Beim zuschieben des Tores schiebt sich ein 12mm Gewindebolzen dort hinein, mit dem ich dann das Tor fest mit der Kuppel verschrauben kann. Es gibt insgesamt 4 dieser Sicherungen.
...ein paar Bilder der Tore in Aktion. Beim Rechten Bild sieht man schön, wie der Aushebelschutz unter den T-Träger greift. Selbst beim heftigsten Windstoß kann das Tor nicht weg!
Hier nochmal von unten fotografiert. Man sieht wieder schön den Aushebelschutz. Der T-Träger mit der Laufschiene ist oben einfach mit 3 Stück 10mm Stahlblechen durch das GFK an den Kuppelspanten verschraubt.
 Zum öffnen und schließen der Rolltore habe ich mir einen einfachen Seilzug aus Baumarktteilen gebastelt. Einfach, aber gut! Da kann ich später auch mal einen Motor anbauen... :)
Die ganze Kuppel dreht sich auf 16 Rollen. Als seitlichen Weglaufschutz habe ich erstmal provisorisch 8 Rollen angebracht. Obwohl die geschlossene Kuppel eigentlich kaum Angriffsfläche für Wind bietet, habe ich auch hier 8 Aushebelschutz-Bleche eingebaut. Rechts sieht man die geschlossenen Tore von unten. Es kann durch den Spalt auch bei starken Wind kein Wasser eindringen, da dieses dann durch eine Art verdeckter Dachrinne abläuft. (das Blech ist die Gebäude-Dachrinne)
 

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