Der Innenausbau gestaltete sich
recht langwierig. Wahrscheinlich wird man nie wirklich fertig,
denn in so einer Sternwarte
ändert sich immer mal wieder was. Glücklicherweise habe
ich das beim Einbau der Technik schon so gut wie möglich bedacht
und z.B. fette Kabelkanäle gezogen. Obwohl sich die Säule
freistehend durch die Zwischendecken zieht, habe ich auf Trittschalldämmung
nicht verzichtet, da so ein Teleskop extrem empfindlich ist und
Langzeitbelichtung bei Erschütterungen unmöglich
wird. Trotz all dieser Vorsichtsmaßnahmen kommt ein
kräftiges Auftreten im Kuppelraum nach etwa 5s beim Teleskop
an. Bei hohen Vergrößerungen ist ein kurzes Zittern der
abgebildeten Objekte zu sehen!
Die Treppen unten und im Arbeitsraum.
Im Kuppelraum kann ich die Zugangsöffnung einfach zuklappen.
Der "Arbeitsraum".
Hier steht die komplette Technik, damit die entstehende Abwärme
während einer Langzeitbelichtung nicht in den Kuppelraum gelangt.
Für Musik ist natürlich auch gesorgt, damit's nicht Langweilig
wird! ;)
Beim Auslegen des Bodenbelages stand eine riesige
Betonsäule im Weg. ;)
Der alte Büroschrank ist noch vom Fundamentgießen übrig
und sehr praktisch!
Im Kuppelraum
befinden sich ein 12"
Newton und ein 8" Schmidt-Cassegrain. Die Geräte
sind sehr stabil miteinander verbunden, so das ein
Guiding möglich ist. Ein Terminal erleichtert
die Arbeit.