Die Kuppel
Die Konstruktion so einer drehbaren
Kuppel stellte für mich eine echte Herausforderung dar. Im Prinzip
ist ja alles klar, doch der Teufel steckt wie überall im Detail!
Die Maße müssen sorgfältig durch gerechnet werden
und es gibt unglaublich viele Dinge zu beachten. Am Ende muss ja
eine absolut stabile, wasserdichte und vor allem sturmfeste
Kuppel dabei herauskommen. Testen und ausprobieren ist nicht, bei
der Endmontage muss alles 100%ig passen! Es hat sich ein weiteres
Mal der Einsatz einer preiswerten CAD-Software gelohnt. Am Errechnen
aller Maße der verschiedenen Spanten wäre ich sonst wahrscheinlich
gescheitert.
Hier nun das Ergebnis meiner vierwöchigen
Planungen. Die Kuppel hat einen Außendurchmesser von 4,10m
und besteht zum größten Teil aus GFK. GFK (Glasfaserverbundwerkstoff)
wird aus Epoxydharz und Glasfasermatten selbst hergestellt.
Vorteil: leicht, stabil und witterungsbeständig. Nachteil: Arbeit
ohne Ende! Das Gesamtgewicht der Kuppel beträgt
etwa 500 kg, auf 16 Rollen lässt sie
sich leicht von Hand drehen. Die Zukunft wird aber sicher auch noch
eine Motorsteuerung bescheren.

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27.10.2006
Die Kuppel wird auf den Beton-Laufring
der Sternwarte gesetzt. Dazu habe ich an jedem Spant
ein Seil befestigt und diese 16 Stück dann mit einer
Schlinge in den Kranhaken gelegt. Glücklicherweise
waren viele Helfer dabei, so das die Sache trotz heftigem
Wind ohne Probleme ablief. |

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22.10.06
Heute war es endlich soweit! Die 4,1m Kuppel
ist komplett, schön anzusehen ;)1,40m Spaltbreite
lassen keine Wünsche offen. Öffnen und schließen
kann man die Tore bequem über 2 Seilzüge. Im
geschlossenem Zustand wird alles im Handumdrehen mit 4
Muttern fest verschraubt. (Sturmsicherung) |

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06.10.06
Die Tore bekommen ihre Rollen. Hier sieht
man alle Rollenbefestigungen und die Aushebelschutz-Bleche.
Vorher wurden die Tore aus GFK und Multiplexholz in der üblichen
Weise gebaut und innen schon mit Gelcoat
überzogen. |

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16.09.2006
Heute hat mein Zelt aufgegeben, der permanente
Sturm kam plötzlich aus der falschen Richtung...
;) Dies war jedoch kein Problem, ich hatte gestern die
letzte Schicht Gelcoat aufgebracht , welche nun abgebunden
hat. Glücklicherweise !!! war die Temperatur in den
letzten 24 Stunden nicht unter 20°C gesunken! :) |

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28.08.2006
Das Wetter spielt nicht mit! Kein Problem,
ich habe ein 6m x 6m großes Zelt gebaut, es ist 4,5m
hoch und hat schon den ersten Sturm überstanden! Genügend
Platz, um ohne Probleme die Kuppel von allen Seiten bearbeiten
zu können. |

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23.08.2006
Alle Spanten sind verklebt und verschraubt.
Nun können nach und nach die GFK Formstücken
angeklebt (und kurz angetackert)werden. Dazu nutze ich
meinen vorhandenen Epoxydharz und mische etwas Thixotropiermittel
unter. Der Harz tropft dann nicht mehr ab. Vorher habe
ich die Spantenfront mit Polyurethan-Haftgrund behandelt. |

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20.08.2006
Heute habe ich das Spantengerüst
zusammengebaut. Leider habe ich nur das eine Foto, denn
ab Mittag kamen immer wieder Regenschauer, so das ich
umständlich unter
einer Planen-Abdeckung arbeiten musste. |

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12.08.2006
Es wird Zeit, die Kuppel zu bauen. Nachdem
ich 12 Pfähle 6x6cm mit einem 5 kg-Hammer in den
Boden rammte, habe ich diese mit einem geliehenen Laser-Nivelliergerät
ausgerichtet und darauf den Grundring zusammengebaut. |

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30.07.2006
Die fertigen Segmente lagere ich im Gipsformnegativ.
So beuge ich eventuellen Verformungen beim nachhärten
vor. Die ausgefransten Ränder werden noch abgeschnitten.
Später werden die Teile auf das Spantengerüst
geklebt. |

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27.07.2006
Die ersten der etwa 50 Kuppelsegmente
werden aus 2 Schichten 390g/m² Glasfilamentgewebe
und Epoxydharz auf den Gipsformen gefertigt. Auf die
oberste Schicht wird Abreißfolie eingearbeitet, damit
sich die späteren
Schichten gut verbinden. Beim abnehmen ist leider eine
2mm dicke Schicht von der Gipsform abgeplatzt. Das Trennmittel
funktionierte wohl nicht richtig. Nun bespanne ich vor
dem Laminieren die Form mit Stretch-Folie. Das funktioniert
gut. |

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25.06.2006
Nachdem ich 1 Sack Gipsputz in die Form
gebracht habe, war ich gestern dabei, den Kugelausschnitt
zu optimieren. Dazu habe ich eine Flex an einer Armierungsstange
befestigt und an einem Kugelgelenk pendeln lassen,
bis alle Unebenheiten beseitigt waren. Hinterher wurde
noch mit einem angepassten Gipstool und Quarzsand geschliffen. |
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02.06.2006
Alle Spanten sind gesägt!
Die Form werde ich mit Gipsputz ausfüllen
und dann mit dem Abzieher die Kugelform r=2050mm in die Masse
bringen. |

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10.02.2006
Nach wochenlanger Planung konnte ich
nun endlich mal loslegen. In 5 Stunden schaffte ich 20
GR-Stücken,
also zwei der vier Grundringe. Langsam wird mir klar,wie
viel Arbeit noch vor mir liegt... ;) |
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April 2005
Dies war mein erster
Versuch, mich der Problematik Kuppelbau anzunähern.
Gut das ich mit Pappe anfing, denn mein erstes Modell hatte
einfach zu viele Schwachstellen. |


18mm Multiplexplatten
gibt es in der Standartgröße 1,22m x 2,44m. Ich brauche
12 Stück:

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